Was kostet eine Urlaubsanfrage?

Spannende Frage oder? Warum schreibe ich das nun. Naja in letzter Zeit habe ich ein paar Zugänge zu Adwords-Accounts bekommen. Erschreckene Ergebnisse habe ich da gesehen. Die Hoteliers haben sich selber in der Kunst der Adwords versucht.

Rekord für die Kosten pro Anfrage waren 175 Euro!!! 175 Euro genau... und da ist noch keine Buchung sondern erst eine Anfrage. Klar Adwords schalten ist nicht schwierig, aber effizient Adwords schalten ist ein anderes Kapitel. Wieviele wissen was “” [] usw beim Adwords bedeutet, oder Contentnetzwerk oder Ländereinstellung

Ganz toll ist auch wenn man das Keyword Hotel oder Wandern in seinen Kampagnen hat. Glaubt ihr wenn jemand in London oder auch in Hamburg nach Hotel sucht will er unbedingt nach Südtirol? Man muss sich mal in klaren werden ob man Klicks oder Anfragen benötigt. Ich glaube jeder zielt auf das Zweitere ab.

Wieviel sollte nun eine Anfrage kosten? Schwierig zu beantworten. Wenn ich ein Budget habe von 10 Euro am Tag und ich schalte auf Keywörter wie Hotel Terenten, sollte die Kosten pro Anfrage unter 20 Euro fallen. Hängt natürlich auch von der Jahreszeit ab. In Terenten wird in Mai oder November keine große Urlaubsnachfrage geben… Also klicken viel “Spaßklicker” die Euro weg.

Wenn man nun ein Tagesbudget von 200 Euro hat,dann muss man seine Kampagnen schon allgemeiner schalten. Also auf Wellnesshotel Südtirol etc… Die Konkurrenz ist damit um einiges größer, und ich weiß auch nicht ob dem Besucher meine Destination überhaupt passt. Viele die nach Südtirol suchen meinen gleich Meran. Also haben die Hotels in den Dolomiten vielleicht schon weniger Chancen. Also steigen automatisch die Kosten pro Anfrage.

Wie ihr seht gibt es viele Faktoren die den Erfolg von einer Adwordskampagne beeinflussen. Bis zu letzt sollte man auf seine Erfahrung und auch etwas Bauchgefühl zählen.

Noch eine spannende Frage: Wie viele Angebote müsst ihr schreiben damit ihr eine Buchung generiert? Mit 4 Angebot pro Buchung ist man gut dabei –> nur so als Richtwert

das gibt es aber ausch Unterschiede zwischen 4 Sterne und 5 Sterne Hotels in Südtirol


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13 Reaktionen zu “Was kostet eine Urlaubsanfrage?”

  1. Tweets that mention Was kostet eine Urlaubsanfrage? | Kronplatz Blog -- Topsy.com

    [...] This post was mentioned on Twitter by Hotelfachschule GAP, hanspeda. hanspeda said: New blog entry 'Was kostet eine Urlaubsanfrage?' – http://www.kronplatz.ch/was-kostet-eine-urlaubsanfrage/ [...]

  2. Haiko

    Wie hat man da überhaupt eine Kontrolle über seine Adword Kosten ?? Allein nur über das Budget ??? Kann man Schindluder ausschließen ??? Wer garantiert mir, dass nicht von Google gesteuert, das Budget stets ausgeschöpft wird ??? Habe keine Ahnung davon, klingt aber interessant.

    Noch eine Frage: Kennt Google eigentlich meine Surf Gewohnheiten ??? Bin regelmäßig auf diversen Seiten von Südtirol, sei es mein Hotel oder Wander Blogs oder einfach nur die Portale …

    Ich frage daher, da ich neulich auf vollkommen Artfremden Seiten, also auf Seiten war, die absolut nichts mit “Südtirol” irgendwie zu haben könnten, wie z.B. ein Auto Forum oder so. Aber dabei ist mir aufgefallen dass fast nur Südtiroler Adds erschienen ???

  3. Hanspeda

    du beantwortest dir Frage 2 mit Frage 3.

    Ja du bist in der personalisierten suche… Deine Daten werden für 60 Tage gespeichert. Wenn du im Google Account angemeldet bist dann wird eine genaue einsehbare History gespeichert…

    Adwords hat man sehr wohl eine Kontrolle. Schindluder kannst du nie zu 100% ausschließen… Wenn ich meinen 300 Facebookfreunde eine Aufforderung zum Klicken der Kampagne sende, wie soll das Google als Betrug verstehen?

  4. Adwords Kosten kontrollieren und analysieren » Südtirol Marketing Blog

    [...] Ich habe heute Vormittag den Blog-Beitrag von Hanspeda Schraffl mit dem Titel: Was kostet eine Urlaubsanfrage? gelesen. [...]

  5. Patrick

    Hallo Hanspeter,

    ich glaube es ist schwierig zu sagen, was eine Anfragen kosten sollte. Das hängt, wie Du richtig gesagt hast von vielen faktoren ab, ein entscheidener ist meiner Meinung nach der Zeitpunkt. Eine Anfrage in Meran im Jänner zu erhalten kostet den Hotelier sicherlich mehr als im September…
    Noch interessanter ist allerdings dein 2 Frage. Ich glabe nicht, dass es Betriebe gibt, die mit einem durchschnitt von 4 Anfragen – eine Buchung arbeiten. Zumindest nicht im Dolomitenraum. Ich kann dir nur sagen, wir weisen einen Schnitt von ca. 20-25 auf, hängt aber wiederum stark von der Saison ab (das ausschlaggebende Krieterium beim Angebot ist und bleibt der Preis). Da ich aber Anfragen mittels einer Software bearbeite konzentriere ich mich auf das Erhöhen von Anfragen (Mitgliedschaft bei mehreren Portalen, Facebook, Adwords, usw). Erfahrungsgemäß kann ich sagen, dass die Erfolgsquote kostant bleibt.

    Grüße

    Patrick

  6. Hanspeda

    Hallo Patrick,

    ich bring dir eine Hand voll Betriebe die den Schnitt 4-5 Angebot / Buchung haben. Die Auswertung ist auch recht easy so wie zu 99% Wasserdicht.
    Vielleicht ist die Individualität der Anfrage der Trumpf für diesen Schnitt…

    Und ich glaube auch nicht das der Preis das ausschlagende Kriterium ist. Natürlich ein Faktor aber nicht nur… Kenne einige Betriebe die ihre Preise zu recht um einiges erhöht haben und die selben Nächtigungszahlen erreicht haben

  7. Christian

    Ein wenig Off Topic, aber irgendwie doch passend: in den letzten Tagen beschäftige ich mich ein wenig mit folgender Problematik: http://adwords.blogspot.com/2010/03/new-reports-adwords-search-funnels.html und behaupte hier mal, dass zahlreiche Anfragen zur Zeit der falschen Quelle (last touch) angerechnet werden. Die tatsächlich den Kunden generierende Quelle (first touch) wird oft leider ignoriert.

    Liege ich da falsch? ;-)

  8. Hanspeda

    Nein du liegst da bestimmt nicht falsch… Nur ist schwierig zu verstehen woher bzw. wohin die Flüsse gehen. Ich meine, wo wird informiert und dann gebucht bzw. umgekehrt…

    Über das Thema haben wir schon einige male diskutiert… Glaube kaum, daß man hier so schnell eine Lösung findet…

    den First Touch wird aber wohl die SMG machen ;)

    P.s: nochmal zu Patrick. Also ich meine um zu verstehen Angebote… Also keine Absage Mails wie z.b: im August sondern wirklich Angebote die mich interessieren

  9. Patrick

    hallo Hanspeda,

    ich kenne einige wirklich ausgezeichnete Betriebe, wo das Marketing zu 100% passt (Auslastungen von über 92% im Winter) dieses Verhältniss von Anfragen/ Buchungen ist aber nie im Leben drin. Ich gebe Dir auch Recht, dass der Preis nicht umbeding ausschlaggebend ist, Du musst aber verstehen, ich dass wir von teilweise Extremen Unterschieden sprechen. Automatisch ist es schwieriger ein solches Verhältniss zu erreichen wenn ich 40-50% höhrere Preise habe. Nehmen wir ein Beispiel eines 4 Sterne Hotels, wo ich bei 220-270 Euro zu Weihnachten/ Neujahr fahre, und in 10-15 Km Entfernung bieten 4 Hotels im gleichen Zeitraum Zimmer zu 120-150 Euro an. Selbstverständlich tut sich ersteres schwieriger. Die ganze Geschichte ändert sicht natürlich mit den Saisonen…..

    Wie gesagt, ich persönlich finde es nicht problematisch nicht dieses Verhältniss zu erreichen, es ist für mich aber schwer vorstellbar, dass Betriebe in höheren Preiskategorien dieses Verhälntiss wirklich auch über die Zeit halten können. Im Durchschnitt bearbeiten wir 80-100 Anfragen am Tag, bei diesem Verhältniss wären Häuser in 2 Wochen ausgebucht…. das bedeutet, oder diese Betriebe erhalten weniger Anfragen (Anzahlmässig), dafür aber sehr geziehlt – so quasi die letzte Frage vorm buchen, oder es handelt sich um Bettenburgen ;-)

    Grüße

    Patrick

  10. Hanspeda

    ich spreche von 90-100 Betten Betriebe die sehr gut ausgelastet sind.

    Also die Geschichte ist ganz einfach. Hotelprogramm anschmeissen. Zählen wieviele Angebote geschrieben wurden – zählen wieviele Buchungen da sind…

    voila – hier ist die Quote. Also dürfte ein Fehler in der Berechnung auch nicht liegen…

    natürlich fallen Direktbuchungen am Telefon durch den Raster. Aber die sind sehr selten, bzw. geht dann immer noch ein Angebot rauß.

  11. Patrick

    Die Quote ist rasch errechnet, das ist klar und relativ einfach. Kleiner Tipp für die Telefonbuchungen, unsere Angebote werden automatisch mit einer Fortlaufenden nr. versehen, die Sekretärin am Telefon fragt nach dieser falls ein Gast buchen will… Der Trick dabei ist, dass mit der Angebots-ID lässt sich die gesamte History abfragen/abspeichern und statistisch festhalten…

    Die Betriebe die ich zum Vergleich hergezogen habe, habend ca. 90 Betten also etwa das gleiche… Frage: Wieviele Anfragen erhalten diese im Schnitt pro Tag?

  12. Siegfried

    Generell ist festzuhalten, dass die Kosten für Google-Adwords in den vergangenen Monaten arg gestiegen sind. Was mich interessieren würde:

    - Wie hoch soll die durchschnittliche Prozentrate zwischen Klicks und Anfrage sein?
    - Wie hoch liegt die durchschnittliche Prozentrate zwischen Anfragen und Buchungen?

  13. Hanspeda

    3-4% Conversionrate ist ok. Also 3-4% Clicks fragen an.

    dann jedes 4 Angebot sollte eine Buchung sein… (absagen weggerechnet)

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