Legale Statistikspionage
Vor kurzem hatte ich einen Besucher auf meiner Homepage einer Südtiroler Internetagentur mit Schwerpunkt SEM, von einer Webstatistikseite aus Österreich.
Anfangs dachte ich mir nicht böses – doch dann dämmerte es mir. Die Interentagentur ist offizieller Verkaufspartner der Statistik hier in Südtirol. Zum Glück hatte ich mir das Controllingtool direkt bei der Entwicklerfirma zugelegt und nicht über den Umweg Südtirol. Natürlich infomierte ich mich sofort, wer alles auf meine Statistik Zugriff hat.
Die Antwort: “Nur wenn man die Statistik bei den Resellern kauft, haben jene auch Zugriff – sonst nur die Mutterfirma”. Ich gab der sympathischen Dame auch zu vestehen wie wichtig mir die Anonymität ist, und bei Bruch sofortige Kündigung zur Folge hätte.
Vielleicht bin ich etwas überempfindlich, aber die eigene Statistik ist immer noch das best gehütetste Geheimnis jedes Webmasters. Man muß sich mal vorstellen, welche Zahlen die Entwicklungsfirma bzw. die Reseller über die Werbeeffizienz der Branche hat. Man kennt die Conversion der verschiedenen Portale bzw. Kampagnen. Das hat schon etwas mit “legaler Spionage” zu tun. Ich möchte auf alle Fälle nicht das meine SEO-Ergebnisse bzw. meine Anfragenquote in falsche Hände kommt, deshalb lehne ich auch Google Analytics ab.
Natürlich hat diese Möglichkeit jede Internetagentur die Statistiken verkauft, ich möchte dabei keinen außen vor lassen.
PS: ich kann mich noch schleierhaft erinnern, daß irgendjemand in Südtirol dieses Allwissen anprangerte, welches man über den Brenner schickt. Ich weiß leider nicht mehr wer das war. Tja vielleicht können ja Sie mir auf die Sprünge helfen.
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Am 20. September 2007 um 10:18 Uhr
Habe den Artikel auch gelesen; kann mich aber ebenfalls nicht mehr an den kritischen Autor erinnern. Auch meine Logfiles möchte ich nicht in fremde Hände geben. Ausserdem vertraue ich nur noch auf eine Statistik, die ich selbst gefälscht habe
Am 20. September 2007 um 11:05 Uhr
Doch ich glaub mich erinnern zu können. Da stand irgendwann etwas in der WIKU was drin. Und zu Wort gekommt ist (glaub ich) K.O. aus N.
Übrigens: lieber geb ich Google meine Statistiken in die Hand (Google Analytics) als einer Internet-Agentur aus der näheren Umgebung (wozu auch Österreich gehört), welche den Schwerpunkt auf den Tourismus gelegt hat…
Grüße
Christian
Am 20. September 2007 um 12:15 Uhr
tja, da lässt sich jetzt streiten. Also grundsätzlich: Die Statistik ist gut und benutzerfreundlich. Dafür aber recht teuer.
Also ich habe weniger Hemmungen die Infos an ein Salzburger Unternehmen zu geben als an ein Südtiroler. Aber Christian muß man schon recht geben, ganz ohne ist das auch nicht.
…am besten sind immer noch Logfiles – doch die Auswertungsaufwand erhöht sich dabei um einiges
Am 20. September 2007 um 12:18 Uhr
Am 20. September 2007 um 14:39 Uhr
Danke Christian für die Info; hab doch gewusst, dass über den Artikel erst kürzlich wieder drübergestolpert bin. Cool …