Landessportzentrum Südtirol in Bruneck?
Heute gibt es eine Pressekonferenz in Bruneck, die für den Bau des Landessportzentrum in Bruneck wirbt.
Bruneck hat sicherlich gute Argumente für den Standort im Pustertal. Doch die Mitbewerber sind auch nicht ohne Eltern. Die Bewerbung um den Standort kommt schon der Entscheidung zur Austragung der Olympischen Spiele nahe – mal sehen wer zum Schluß jubeln wird!
Der VSS hat der Politik bereits Kaltern als idealen Standort vorgeschlagen, doch entschieden wird zum Schluß! Und das von der Landesregierung mit Oberhaupt des Pusterers Landeshauptmanns Luis Durnwalder.
Hier habe ich die Argumente der Bewerber aus Bruneck, Kaltern, Lana und Sterzing:
BRUNECK – Roland Griessmair: Das hat mehrere Gründe. Einerseits hat Bruneck mit der Sportzone Reiperting ein Vorzeigeprojekt: Dort gibt es auf dichtem Raum viele verschiedene Anlagen. Zudem gibt es Flächen, um die Sportzone zu erweitern, falls das nötig sein sollte.
Neben Reiperting gibt es ein Lehrlingsheim, bei dem ebenfalls eine Erweiterung möglich ist, und wenige hundert Meter weit entfernt gibt es eine Schulzone mit vielen weiteren Sportanlagen. Auch klimatisch gesehen liegt Bruneck günstig: Im Sommer ist es nicht so heiß, viele Profi-Mannschaften wie Inter Mailand oder eine Volleyballmannschaft aus Moskau trainieren ja im Sommer schon bei uns. Im Winter ist das Pustertal, mit all seinen Anlagen in Antholz, Olang und Toblach, aber auch am Kronplatz, perfekt ausgerüstet. Darüber hinaus hat Bruneck ein überdachtes Eishockeystadion und ein Krankenhaus mit einer Abteilung für Sportmedizin mit Rehabilitation und Physiotherapie. Zusammenfassend kann ich sagen: Bruneck erfüllt alle Voraussetzungen und wo es sinnvolle Erweiterungen für ein Landesportzentrum baut, kann man bauen.
KALTERN – Wilfried Battisti Matscher: Wir können dem Land in Altenburg, wo es bereits mehrere Anlagen gibt, sofort sechs bis sieben Hektar gratis abtreten. Darüber hinaus hat der Beirat im Mai 2004 festgelegt, dass Kaltern die besten Voraussetzungen hat. Einige Fakten: Klimatisch gesehen sind wir privilegiert. Die Sportanlagen in Altenburg liegen auf 500 Metern mitten im Wald und sind ideal gelegen. Auch die Verkehrsanbindungen sind – anders als bei den anderen drei Gemeinden – sehr günstig. Bozen liegt 15 Kilometer entfernt, in 15 bis 20 Minuten ist man mit dem Auto in der Landeshauptstadt, wo auch der Flughafen liegt. Zudem ist Kaltern vom Süden her über die Autobahnausfahrt Neumarkt zu erreichen, die nur zwölf Kilometer entfernt ist.
LANA – Christoph Gufler: Lana hat mehrere gute Argumente. Einerseits gibt es bei uns bereits eine ganze Reihe von Anlagen, die schon zur Verfügung stehen und die eng beieinander liegen. Für all jene Einrichtungen, die noch gebaut werden müssen, gibt es dort genügend Flächen, die von der Gemeinde zur Verfügung gestellt würden. Ein Plus sind auch die optimalen Verkehrsanbindungen. Viele der schon bestehenden Sportstätten liegen an der MeBo und auch der Zugbahnhof ist sehr nahe.
STERZING – Fritz Karl Messner: Sterzing liegt auf 950 Metern Meereshöhe und ist sowohl für den Winter-, als auch für den Sommersport bestens geeignet. Abgesehen davon bieten wir den Vorteil, dass der Großteil unsere Sportanlagen innerhalb von wenigen hundert Metern liegt. In Sterzing braucht man das Auto meist nicht, wenn man von einer Anlage zur nächsten kommen will. In wenigen Minuten kann man alles bequem zu Fuß erreichen. Es ist im Winter sogar möglich, vom Zentrum aus zu Fuß ein Skigebiet zu erreichen.
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