Das war der eMarketing Day der HSMA
Der E-Marketing Day der HSMA ist Geschichte. War toller Tag und hat viel Spaß gemacht.
Vor allem weil man die Kollegen der Branche wieder trifft, bzw. neue Kontakte knüpft. Mein Visitenkarten Berg ist schon wieder größer geworden. Interessante Gespräche, gutes Networking und nette Leute.
Meine Bedenken wegen meiner doch undeutlichen Aussprache waren umsonst. Klappte ganz gut. Ab den ersten Moment wo einen die Leute interessiert zuhören dann läuft’s eigentlich immer von alleine. Ein Profi wie Uwe und Olaf bin ich noch nicht in der Präsentation und werde ich auch nicht werden, mein Plus war das ich Beispiele aus der Hotelpraxis präsentieren konnte. Auf XING, Facebook und Twitter habe ich jede Menge Komplimente bekommen. Auch wegen meiner Authentizität. (Während meines Vortrags klingelte das Telefon – Mamma war am Apparat – war der Lacher schlechthin
) Das nächste Mal vergesse ich auch nicht meine Schuhe und muss so nicht auf Sneakers ausweichen. Ich kam mir vor wie Joschka Fischer
Aber alles authentisch
Schon interessant wie die Hoteliers in Deutschland SMO angehen. Extrem hängen geblieben ist Twitter bei den Teilnehmern. Ich glaube jedes 5 Hotel wird sich nachher einen Twitteraccount angelegt haben. Ich glaube hier wird falsch angesetzt. Bin aber gespannt wie sie meinen Tip mit den Hotelbewertungen aufgreifen. Bei den 180 Teilnehmern haben circa 20 ein Follow-Up Mail versendet. Also hier sehe ich kurzfristig die Chance für Buchungssteigerung und nicht über Twitter bzw. Twitter ist dann ein anderes Level im SMO. Immer schön Schritt für Schritt. Twitter mag zwar cool sein – füllt mir aber nicht die Betten…
…stimmt so nicht ganz. 2 Frauen aus dem Amadehotel in Salzburg haben mir erzählt, daß sie 2 Buchungen über Twitter generiert haben. Praktisch hat jemand über Twitter geschrieben wer ein Zimmer hat und sie haben darauf erfolgreich geantwortet. Wird glaube ich aber auch nur in einer größern Stadt funktionieren und nicht auf dem Land.Ganz witzig war, daß mich diese 2 Frauen angesprochen haben weil sie mich in einem Video gesehen haben
Die Welt ist echt klein
Zurück zu Twitter. Twitter wäre in der Gastronomie sinnvoll, ist mir auf dem eMarketing Day eingefallen. Wieso posten nicht Restaurants zu Mittag ihr Menü in den 140 Zeichen. Ich saß schon oft im Büro und dachte mir was es wohl zum Essen gibt bzw. ob es sich wohl lohnt in die Zone zu fahren
(vielleicht liest der Chef hier mit, oder ein Stammkunde der es dann als seine Idee beim Chef verkauft
)
Ganz toll fand ich zum Schluss die Podiumsdiskussion mit Daniel von Tourismuszukunft, Olaf Nitz von der Österreichwerbung, Uwe Frers von Esacpio/Tripsbytips, und Michael Buller vom VIR (Verband Internet Reisevertrieb). Etwas raunen bei den Zuhörern kam bei meinem Comment auf das SMO sich nicht lohnen würde. Wurde anfangs falsch interpretiert. Hier will ich es noch mal verdeutlichen. Es lohnt sich schon, aber nicht jede Disziplin. Jedes Hotel muss seine Spielwiese finden. Nicht zu jedem passt Twitter nicht zu jedem Facebook. Auf allen Hochzeiten tanzen wird sehr schwierig. Viele müssen mal eine solide Basis haben bevor sie zum SMO übergehen. Also mal eine ordentliche Homepage etc… Es kann nicht sein das ich die Zugriffszahlen meiner Homepage nicht kenne, im gleichen Zug aber über Twitter spreche…

Hier ein Bild von der Podiumsdiskussion am Ende. Von links Michael Buller von VIR, Daniel Ammersdorfer von Tourismuszukunft, Olaf Nitz von der Österreich Werbung, meine Wenigkeit und Uwe Frers von Tripsbytips und Escapio
Was habe ich mitgenommen? Neue Kontakte, neue Ansichten und die Erkenntnis das ich/wir auf einen guten Weg sind. Eigentlich meinen viele Leute hier in Südtirol, daß Deutsche, Österreicher & Schweizer alles besser können in vielen Bereichen. Das ist nicht so. Natürlich sind die Österreicher sehr fit, die Schweizer meine ich auch, aber Hoteliers aus Deutschland haben noch etwas aufholungsbedarf. Aber dazu sind ja solche eMarketing Days da.
Ich glaube bei meinen nächsten Vortrag (sollte es einen geben) werde ich weniger Lampenfieber haben. Und das grüne Chquet ist dann auch wieder dabei
Übrigens hier die Tweets zum eMarketing Day
Verwandte Themen:
- HSMA – ich bin eingeladen
- Ohhh wie sind wir schlecht…
- Marathontörggelen oder…
- Virales Marketing Beispiel 2
- SMG Marketing Award 2008






Am 12. April 2010 um 16:02 Uhr
In Südtirol tut sich wirklich so langsam was… und wir brauchen uns auch nicht vor Deutschen, Österreicher usw. zu “fürchten”!
))
Berghotel Zirm ist da sicher ein gutes Beispiel. Weiter so!
Am 12. April 2010 um 22:27 Uhr
Hallo Hanspeda,
schön dass wir uns kennen gelernt haben. Warst Du bei meinem Vortrag auf dem stillen Örtchen? Oder am Twittern? Wir haben nämlich auch schon nachweislich Buchungen über Twitter bekommen. Allerdings in Kombination mit den Gästebewertungen bei HolidayCheck, das gebe ich zu
Lieben Gruß aus – derzeitig – Sellin an der Ostsee,
Dominik
Am 12. April 2010 um 22:50 Uhr
[...] This post was mentioned on Twitter by amade hotel Salzburg, TripsByTips d.o.t.. TripsByTips d.o.t. said: RT @HSMA_DE: Merci @hanspeda: Hans-Peter Schraffl hat gebloggt 'Das war der eMarketing Day der HSMA' – http://bit.ly/cRWv7p #eday2010 [...]
Am 13. April 2010 um 08:28 Uhr
Hallo Dominik,
jetzt wo du es sagst…
habe sicherlich den Spielbericht vom Bayernspiel studiert
Am 13. April 2010 um 08:38 Uhr
Ich fand die Anregung mit den Bewertungen sehr wichtig und auch die Idee dass man eine Twitterwall machen könnte (vielleicht beim nächsten Mal). Leider ist es für uns als Stadthotel schwieriger, Bewertungen zu erhalten weil die Gäste nicht so lange bei uns sind aber wir werden in dieser Hinsicht sicher aktiver werden.
Am 13. April 2010 um 10:34 Uhr
Hallo Claudia,
was hat die Bewertung mit der Länge des Aufenthalts zu tun?
Mit viel Gästewechsel müsste ich eigentlich ja mehr Bewertungen bekommen.
Grüße
Am 13. April 2010 um 11:17 Uhr
Sollte man meinen aber vielleicht nimmt man sich in einem Ferienhotel und bei längerem Aufenthalt eher die Zeit für eine Bewertung als als Geschäftsreisender mit einer Verweildauer von einem oder wenigen Tagen. Wie weißt Ihr Eure Gäste darauf hin – mit email?
Am 13. April 2010 um 12:55 Uhr
ja das kann gut sein.
Ja wir machen das mit einem Follow-Up Mail
Am 13. April 2010 um 16:55 Uhr
Claudia spricht da ein interessantes Problem an. Wir sehen bei Travel Charme ganz gut den Unterschied zur Urlaubshotellerie bei unserem Potsdamer Hotel, welches zu einem Großteil von Businessgästen mit kurzen Aufenthalten lebt. Das Hotel bekommt nur sehr selten eine neue Bewertung.
Der Geschäftsreisende, der für das Zimmer auch nicht selber aufkommen muss, geht vermutlich da vermutlich mit deutlich weniger Emotion und Aufmerksamkeit ins Hotel, als der Urlaubsgast der für einen längeren Aufenthalt eine doch nicht unbeachtliche Summe bezahlt.
Wir arbeiten übrigens auch mit Follow-Up Mails, aber das Dominik bestimmt schon erwähnt
Gruß aus Berlin
Am 14. April 2010 um 09:23 Uhr
Ich überlege mir gerade wie ich das Follow Up Mail besser nützen kann. Welche Infos soll ich noch reinpacken…
Bilder, Bloglink etc…
mal sehen – muss ich mal testen ob das funktioniert…